2017

Auch bei vollem Einsatz kommt Spaß nicht zu kurz

Die Jugendfeuerwehren aus dem Geratal treffen sich zum gemeinsamen Camp.

05. Oktober 2017 / 05:08 Uhr
Wenn Gefahr im Verzug ist, wird auch schon mal der Helm zur Schöpfkelle. Hier ist die Jugendfeuerwehr Martinroda in Aktion. Foto: Berit Richter

Wenn Gefahr im Verzug ist, wird auch schon mal der Helm zur Schöpfkelle. Hier ist die Jugendfeuerwehr Martinroda in Aktion. Foto: Berit Richter

Neusiß. Nur nicht die Fahne verlieren! Die Mädchen und Jungen in den Feuerwehruniformen haben in Neusiß ein besonderes Auge auf ihre jeweilige Flagge. Tags zuvor wurde die gestaltet, sie verkündet nun, welche Jugendfeuerwehr gerade die jeweilige Station anläuft. Doch nicht nur das: „Sie haben die Aufgabe, auf ihre Fahne aufzupassen, wenn eine andere Feuerwehr sie erbeutet, gibt es Punktabzug“, erklärt Andrea Walther vom Jugendfeuerwehr-Förderverein Geratal.

Dieser hatte wieder zu seinem Jugendcamp geladen. 63 Kinder aus den Jugendwehren von Elgersburg, Geraberg, Martinroda, Neusiß, Ilmenau-Roda und auch junge Kameraden der Geraberger Partnerwehr waren bei dem Camp. Sie alle erlebten drei Tage im Geraberger Landschulheim. „Dort sind wir immer bestens untergebracht und versorgt“, sagt Andrea Walther.

Am zweiten Tag ging es geschlossen nach Neusiß zum Wettstreit. An sechs Stationen wurde Wissen, Können und Geschicklichkeit abgefordert. So musste unter anderem Wasser von einem Eimer in einen anderen transportiert werden, durch einen Feuerwehrschlauch hindurch. Da wurde schnell mal der Helm zur Schöpfkelle umfunktioniert. Nicht nur, dass man sich dafür in Neusiß traf, freute Bürgermeister Ralf Hühn, sondern vor allem, „dass wir seit diesem Jahr eine Jugendfeuerwehr haben und die heute teilnimmt“. Schon 14 Mitglieder umfasst die Truppe, und Hühnist froh, „dass uns der Kreis bei der notwendigen Ausbildung der Verantwortlichen geholfen hat“.

Hühn wünschte sich, „dass wir uns nächstes Jahr hier wiedersehen“. Doch wie es mit dem Jugendfeuerwehrcamp im Geratal weitergeht, steht im Moment in den Sternen. „Wir bekommen keine finanzielle Unterstützung von der Verwaltungsgemeinschaft mehr“, bedauert Andrea Walther. „Jetzt suchen wir schon überall Sponsoren. Das ist nicht einfach.“

Dabei soll das Camp den jungen Teilnehmern vor allem zwei Dinge vermitteln. Dass man bei der Feuerwehr trotz allem Einsatz richtig Spaß haben kann und dass Gemeinschaft und Teamwork ganz wichtig sind.

Quelle: http://ilmenau.thueringer-allgemeine.de/Berit Richter / 05.10.17

2016

Tag der offenen Tür in Martinroda: Erlebe deine Feuerwehr!

Die Sirene schallte schon über Martinroda, als die ersten Rauchsäulen über einem kleinen Holzhäuschen gegenüber dem Feuerwehrhaus zusehen sind. Kurz darauf fährt auch schon das Feuerwehrauto mit Blaulicht und Martinshorn vor, um dem Feuer schnell Einhalt zu gebieten. Die ersten Zuschauer sind in sicherem Abstand zusammengekommen und staunen nicht schlecht, als statt der erwarteten Einsatzkräfte die Jugendfeuerwehr aus dem Auto springt. Innerhalb weniger Minuten haben die Jugendlichen die Sachlage erkundet und den Aufbau der Wasserversorgung zügig eingeleitet. Schläuche werden gerollt, Strahlrohre angeschlossen und die Maschine in Gang gesetzt. „Wasser marsch!“ tönt das Signal von der ersten Wasserleitung und das Wasser kommt sofort. Die Rauchsäule über dem Haus verdunkelt sich langsam, glücklicherweise sind keine hohen Flammen zusehen. Schnell wird das Feuer von den Floriansjüngern gelöscht. Durch den schnellen Einsatz ist nur wenig Schaden entstanden und niemand wurde verletzt…

Wasser marsch! Bei dieser Schauvorführung löschen die jungen Feuerwehrleute den Brand eines kleinen Holzhauses. Foto: Nora GinterWasser marsch! Bei dieser Schauvorführung löschen die jungen Feuerwehrleute den Brand eines kleinen Holzhauses. Foto: Nora Ginter

Zum Glück war der ganze Einsatz nur eine Schauübung, um den Tag der offenen Tür der Feuerwehr Martinroda zu eröffnen. Anlass ist das 20 jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr Martinroda. Der Tag der offenen Tür am 11.06. sollte die Leute zum Mitfeiern bei Kaffee, Kuchen, Bratwurst und Aktivitäten für die kleinen Gäste einladen und ebenso die Wichtigkeit der Feuerwehrarbeit näherbringen. Das Brandhäuschen bei der Übung konnte schnell gelöscht werden, doch es kann auch anders ausgehen. Zum Beispiel bei falschem Verhalten mit Feuer im Haushalt. Wie reagiert man richtig auf brennendes Fett in einer Pfanne?  Eine beeindruckende Demonstration vor dem Feuerwehrhaus an diesem Tag zeigt, welche Explosion ein bisschen Wasser hier auslösen kann. Zum Thema Brandschutz konnten die Gäste den richtigen Umgang mit Feuerlöschern üben und Aufklärung zu Rauchmeldern bekommen, die auch vor Ort verkauft wurden. Ein weiterer Höhepunkt war ein Spritzwettbewerb zwischen den Vereinen. Hierzu wurde die alte Handdruckspritze aufgestellt. Mindestens vier Mann mussten per Hand Wasser pumpen, bis mit dem Strahlrohr genug Wasser in die Zieleinrichtung getroffen wurde. Das ist gar nicht so einfach und sehr anstrengend, wie alle Teilnehmer im Nachhinein feststellten. Dabei pumpten sie nicht einmal zwei Minuten. Gewonnen hat bei den Erwachsenen der Kirmes Verein und bei den Jugendlichen die Jugendfeuerwehr Geraberg.

Das Feuerwehrhaus stand natürlich zur Besichtigung offen und um die richtigen Antworten für das Feuerwehrquiz zu finden, war eine genaue Erkundungstour unumgänglich. Für die besten Teilnehmer am Quiz gab es Rauchmelder, einen Erste-Hilfe-Kasten und einen Feuerlöscher zu gewinnen. Vor allem die kleineren Kinder konnten mit einer Hüpfburg, Kinderschminken, Basteln und natürlich Fahrten mit dem Feuerwehrauto begeistert werden. So war den ganzen Nachmittag über das Feuerwehrhaus in Martinroda gut gefüllt mit Gästen in jedem Alter, die die Feuerwehr mal genauer kennenlernen wollten.

Die Jugendfeuerwehr Martinroda bedankt sich ganz herzlich für alle Glückwünsche und Geschenke die uns an diesem Tag übereicht wurden, sowie bei allen Helfern und Unterstützern die bei der Organisation und Umsetzung des Festes mitgewirkt haben. 

 

2015

Martinroda hat eine aktive und erfolgreiche Jugendfeuerwehr

21.01.2015

Martinroda (Ilm-Kreis). Karin Fliedner gab als Jugendwartin einen Rückblick auf das Jahr 2014 mit Sternmarsch, Kreisfeuerwehrtag und Jugendcamp.

Auch im Januar 2014 trafen sich die Mitglieder der Jugendwehr wie gewohnt jeden Sonntag zur wöchentlichen Ausbildung. Archivfoto

Spontan 100 Euro gab Bürgermeister Günter Hedwig aus seiner Kasse an die Martinrodaer Jugendfeuerwehr, nachdem Jugendwartin Karin Fliedner auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehrwehr über die Aktivitäten der Jugend im Jahr 2014 berichtet hatte.

Den Worten von Karin Fliedner war zu entnehmen, dass für die Jugend das vergangene Jahr ein spannendes war mit zahlreichen unterschiedlichen Veranstaltungen.

Auch im Januar 2014 trafen sich die Mitglieder der Jugendwehr wie gewohnt jeden Sonntag zur wöchentlichen Ausbildung. Nachdem zwei Mädchen aus den Reihen der Jugendwehr verabschiedet worden waren, kamen in den ersten Monaten jeweils sonntags zwei Mädchen und acht Jungs zwischen 9 und 16 Jahren zur Ausbildung. Zum Jahresende zählte die Jugendwehr elf aktive Mitglieder.

Im März mussten die Mitglieder beim Sternmarsch in Rudisleben ihre Kenntnisse im feuerwehrtechnischen Bereich unter Beweis stellen. Daneben war auch Wissen in Naturkunde gefragt und sie mussten beweisen, dass sie zusammenarbeiten können. "Aber irgendetwas klappte nicht so richtig, denn wir belegten nur den 16. Platz", sagteKarin Fliedner.

Auch rund um das Osterfest war die Jugend aktiv - sammelte Holz, betreute das Osterfeuer, backte Waffeln, verkaufte Getränke und half bei der Tombola. Alle Lose wurden verkauft.

Im Juni fand in Plaue der Kreisjugendfeuerwehrtag statt. "Die kniffeligen Spiele, wie zum Beispiel Spaghetti in Makkaroni einfädeln und das noch mit dem Mund, waren nicht unsere Stärke - leider belegten wir nur Rang 21. Aber wir verzagen nicht, denn Übung macht ja bekanntlich den Meister", erklärte Karin Fliedner.

Kurz vor den schulischen Sommerferien sausten die Mitglieder der Jugendwehr mit ihren Betreuern die Ilmenauer Rennschlittenbahn herab. Wer liegt am besten in der Kurve, wer lenkt am geschicktesten? Am Schluss wurde der Sieger ermittelt, das Eis jedoch gab es, wie es sich für einen Mannschaft gehört, für alle.

Kaum hatte die Schule wieder begonnen, mussten die Jugendlichen beim Sportwettkampf in Marlishausen ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Nach dem Urlaub waren alle ausgeruht und gut in Form. Hindernislauf, Sack hüpfen, Korb werfen, Schlauchkegeln und Kleiderbügelzielwurf waren für sie keine große Hürde - Martinroda erreichte den dritten Platz.

Bald darauf ging es übers Wochenende zum Feuerwehrjugendcamp nach Geraberg ins Schullandheim. Dort kam der gesamte Feuerwehr-Nachwuchs aus der Verwaltungsgemeinschaft Geratal und aus Lahnau zusammen. Eine große Übung gehörte zum Programm: Die Mitglieder der Jugendwehren spielten die Verletzten, und die Frauen und Männer der Einsatzabteilungen trainierten ihr Zusammenwirken.

Karin Fliedner bedankte sich zum Abschluss ihres Berichtes bei allen, die das rege Jugendfeuerwehrleben ermöglichen.

Hanns Stamm / 21.01.15 / TA

 

2014

Jugendarbeit wird groß geschrieben

Die Jugendwehr der Freiwilligen Feuerwehr Martinroda zählt derzeit beachtliche elf Mitglieder. Das mag wohl auch an der intensiven Nachwuchsarbeit liegen, in die viel Zeit investiert wird.


Stolze elf Mitglieder zählt die Jugendwehr in Martinroda. 
Foto: b-fritz.de

 Martinroda - Für einen kleinen Ort wie Martinroda ist die Zahl derer, die sich in der Feuerwehr engagieren, doch recht hoch. Zwölf Aktive zählt die Erwachsenenwehr, hinzu kommen fünf Altersveteranen. Und währen andere Gemeinden damit zu kämpfen haben, Nachwuchs für ihre Truppe zu finden, kann man sich in Martinroda eigentlich nicht beklagen: Elf Kinder und Jugendliche im Alter von derzeit neun bis 16 Jahren - zwei Mädchen und neun Jungs - treffen sich jeden Sonntag um zehn Uhr zu Übungen in Theorie und Praxis.

"Gut eineinhalb Stunden lang lernen wir Gerätekunde, Knoten und vieles mehr", erklärt Jugendwartin Karin Fliedner. Die 23-jährige Informatikstudentin kümmert sich um die Kids, sie ist selber schon viele Jahre als Mitglied in der Feuerwehr aktiv.

Einmal im Monat wird für den Feuerwehrnachwuchs nun immer donnerstags ein Spieleabend veranstaltet, bei dem es mal nicht vorrangig um Feuerwehrarbeit, sondern mehr um die Geselligkeit geht.

"Die Kinder spielen für ihr Leben gerne. Unsere nächste Anschaffung soll deshalb auch eine Tischtennisplatte oder ein Kickertisch sein, damit sich die Kids beschäftigen können", sagen Karin Fliedner und ihr Vater, Wehrleiter Andreas Fliedner, der dieses Amt seit 2007 innehat.

"Wir geben uns sehr viel Mühe bei der Nachwuchsarbeit", sagt Fliedner und fügt hinzu: "Wir gehen regelmäßig in die Kitas und Schulen und machen dort Schauübungen, um den jungen Leuten die Arbeit unserer Wehr näherzubringen", meint er.

Zudem besuche man einmal im Jahr mit dem Nachwuchs das Jugendfeuerwehrcamp in Geraberg, veranstalte zu Weihnachten und anderen besonderen Anlässen Feiern und lade die Kinder regelmäßig zu Ausflügen ein.

Junge engagierte Mitglieder suche die Feuerwehr in Martinroda immer, schließlich weiß Fliedner, dass auch einige derer, die jetzt noch aktiv sind, zur Ausbildung oder zum Studium möglicherweiseden Wohnort wechseln müssen und dann nicht mehr dabei sein können.

Wer sich über die Feuerwehr Martinroda informieren möchte, der kann das bei der Erwachsenenwehr immer freitags ab 19 Uhr tun. Der Nachwuchs trifft sich sonntags 10 Uhr. "Vorbeischauen ist immer möglich. Wir freuen uns über Interessierte und geben gerne einen Einblick in unsere Arbeit", so der Wehrleiter. Für Fragen steht Andreas Fliedner telefonisch unter 0157/71725569 zur Verfügung.

Ehrenamtliches Engagement soll in der Aktion "Goldener Daumen" anerkannt werden. Finanzielle Zuwendungen für Projekte sind über die gemeinsame Aktion von Freies Wort und der Sparkasse Arnstadt-Ilmenau möglich. Monatlich werden drei Ehrenamtliche geehrt und erhalten 1000, 500 oder 250 Euro für ihre Projekte. Wenn auch Sie, liebe Leserinnen und Leser, aktive ehrenamtliche Frauen und Männer kennen, dann schreiben Sie uns. Vorgestellt werden sie alle, die Jury entscheidet über die Preisvergabe.
                                                               

Von Jennifer Brüsch

Quelle: inSüdthüringen.de

 

2012

Sternmarsch der Jugendfeuerwehren aus dem Ilmkreis

Aus dem einst eher unansehnlichen und undichten Feuerlöschteich wurde mit Hilfe von Geldern aus der Dorferneuerung ein Böhlener Schmuckstück, das noch nie von soviel Jugend eingerahmt wurde wie zum Jugendfeuerwehr-Sternmarsch am Samstag. Foto: Gerd Schmidl
  • Aus dem einst eher unansehnlichen und undichten Feuerlöschteich wurde mit Hilfe von Geldern aus der Dorferneuerung ein Böhlener Schmuckstück, das noch nie von soviel Jugend eingerahmt wurde wie zum Jugendfeuerwehr-Sternmarsch am Samstag. Foto: Gerd Schmidl
Beim Sternmarsch der Jugendfeuerwehren des Ilmkreises waren die gastgebenden Böhlener nicht zu schlagen. 345 Kinder und Jugendliche plus Helfer aus 29 Jugendfeuerwehren gingen bei den Wettbewerben an den Start.
Böhlen. Rot und Blau waren am Samstagvormittag die dominierenden Farben rund um den Dorfteich. Der war von Mitgliedern der Ilmkreis-Jugendfeuerwehren komplett eingeschlossen. 345 Teilnehmer plus Helfer aus 29 Jugendfeuerwehren - von Riechheim im Norden bis Böhlen im südöstlichsten Zipfel des Ilmkreises - verkündete Kreisjugendfeuerwehrwart Rene Sieber mit sichtlich zufriedener Miene. "Wir werden wieder mehr", so sein Fazit. Landrat Benno Kaufholdwarf schon einmal einen Blick in die Zukunft, wenn alle, die hier dabei sind, später in die aktive Wehr wechseln, dann sei das Nachwuchsproblem gelöst. Dass sich diesem die Wehren erfolgreich annehmen, dafür sind die Gastgeber beredtes Beispiel. Bei der Auszeichnung von Ricardo Bergmann mit dem Brandschutzabzeichen in Bronze wurde dessen Engagement für die Böhlener Jugendfeuerwehr gewürdigt. 130 Euro gab es zudem von der Sparkasse. Die Mitarbeiter der Böhlener Filiale hatten entschieden, den Erlös der traditionellen Kalenderaktion der Jugendfeuerwehr zur Verfügung zu stellen. Der Kreisfeuerwehrverband hatte zudem für den Nachwuchs Helme und Jacken zur Verfügung gestellt, und Landrat Kaufhold legte spontan noch 100 Euro drauf. 35 Mannschaften sollten schließlich den Sternmarsch unter die Schuhe nehmen. In der Vergangenheit knirschte bei dieser Veranstaltung nicht selten darunter der Schnee. Doch diesmal herrschten strahlender Sonnenschein und schon sommerliche Temperaturen. Das große Teilnehmerfeld war auch eine Herausforderung für die Organisatoren, denn eine solche Großveranstaltung ist auch für die Böhlener Feuerwehr nicht alltäglich. Die hatte sich aus anderen Vereinen des Ortes Unterstützung geholt.
An zwölf Stationen musste der Feuerwehrnachwuchs seinen Ausbildungsstand in Theorie und Praxis oder seine Geschicklichkeit nachweisen. Gleich am Anfang kam der Erste-Hilfe-Test. Bei den Arnstädtern klappte da eigentlich alles wie am Schnürchen. "Sieht nicht schlecht aus", so das Lob für den Druckverband, nur war in der Eile die Wundabdeckung vergessen worden. Das bedeutete Punktabzug. Gleich neben der Kirche mussten die Teams einen Golfball durch einen 20 Meter langen Schlauch "fädeln". Die mit Abstand interessanteste Technik boten die Martinrodaer. Robin Fliedner pustete buchstäblich den Schlauch auf. Binnen drei Minuten schaffte die Truppe gute 50 Meter. In der Endabrechnung landete Martinroda auf dem 2. Platz, vor Marlishausen I und hinter den Gastgebern, der Mannschaft Böhlen I.
Gerd Schmidl / 30.04.12 / TA

 

 

 

 

2011

Für die Martinrodaer Jugendfeuerwehr stand 2011 als erstes der Sportwettkampf in Gehren
an. Am 13. März waren die unterschiedlichen Stationen natürlich ganz sportlicher Natur. Kraft, Ausdauer und Spaß standen vorn an. Unsere Kleinen zeigten, dass sie schon einiges drauf haben und belgten den 1 Platz.

Im April fand in Stützerbach der Sternmarsch statt. Neben technischen Fragen gab es auch
viele Punkte auf die Gesundheit rund um Kneipp. Zu letzt begegnete uns auch ein kleines  Missgeschick beim Wasserschöpfen. Der kaputte Eimer verhinderte eine knappen Platz unter den besten 10, doch auch mit Platz 11 im Gepäck traten wir zufrieden die Heimfahrt an.

Zum Kreisjugendfeuerwehrtag in Plaue ging es richtig los. Saugkreis kuppeln, Erbsen saugen,Makkaroni einfädeln ging allen super von der Hand. Der sonnige Juni-Tag brachte uns viele knifflige Aufgaben. Doch mit viel Spaß, Können und Zusammenhalt schafften wir es auf den 6. Platz. Die Freude war groß- und der nächste Eisbecher sicher.

 

Vor den Sommerferien besuchten wir die Minigolf-Anlage in Apfelstädt. Es wurde gezielt, Schwung
geholt- und oft getroffen. Sogar manchmal beim ersten Versuch. So klang das erste Jugendfeuerwehrhalbjahr sportlich aus. Natürlich mit einem riesen Eisbecher danach. Der war ja
versprochen =)

 

2010

Der Nachwuchs der Martinrodaer Feuerwehr startet ins neue Jahr mit einen "Sport frei!" bei dem Sportwettkampf in Großbreitenbach. Dort stand Fitness, Kraft und Schnelligkeit an erster Stelle. Mit großen Bemühungen und jeder Menge Spaß belegte die Gruppe Martinroda den 17. Platz und die Gruppe Martinroda/ Heyda den 8. Doch nur dabei sein zählt und deswegen bekam jede Mannschaft eine orginale Schieferplatte aus Großbreitenbach als Andenken.

Zum Sternmarsch in Marlishausen hatte die Martinrodaer Mannschaft tatkräftige Unterstützungvon drei noch ganz frischen Brandschützern aus Operpörlitz. Zusammen schafften sie es auf Platz ...

Heiß her ging es dann im Juni beim Kreisjugendfeuerwehrtag in Arnstadt. Auch diesmal
waren die Aufgaben nicht ganz ohne und es war höchste Konzentration gefordert. Trotzdem
machte es den Jugendlichen einen riesen Spaß und zum Schlusswar uns der 15 Platz sicher.

Kaum waren die Sommerferien vorbei, ging es im Feuerwehrhaus in Martinroda schon wieder
lustig zu. Am 14. August war zu ersten Mal ein Tag der offenen Tür zusammen mit dem
DRK-Ortsverein Martinroda angesezt. Neben leckern Kuchen und Bratwürsten gab es natürlich die
ganze Feuerwehrtechnik, einen Brandsimulatur zum selber löschen und Erstehilfe-Kurse zum
ausprobieren.

Auch beim traditonellen Martinrodaer Sandhasenfest präsentierten sich die Jugendlichen
als Sandhasen bei denSandhasenspielen.

Am 4. September fuhr die Jugendfeuerwehr und das Jugendrotkreuz aus Martinroda nach
Frankenhain, um sich einmal im Biathlon auszuprobieren. Nach einer interessanten
Einführung über die Sportler und die Technik ging es ab zu Schießstand. Die Kleineren
durfen die Lasergewehre ausprobieren, für die anderen gab es richtige Luftgewehre. Nach
spannenden Staffelspielen war als Höhepunkt Roller-Biathlon angesagt- und krönte den Tag
mit einen riesen Spaß für alle.

Im September war wieder das alljährliche Jugendcamp in Geraberg angesagt. Zusammen mit
den Jugendlichen aus Geraberg und Lanau gab es am Samstag Vormittag eine spannende Wanderung mit einem Gesteinsexperten. Leider machte uns das Wetter schon nach kurzer Zeit einen Strich durch die Rechnung und alle flohen wegen starken Regen wieder ins Camp. Statt dem geplanten Wettkampf am Nachmittag schickte uns das nicht endente Unwetter in ein andres Nass: das Aquarium in Zella-Mehlis. Den Jugendlichen gefiehl es trotzdem super. Am Abend wurde dann statt mit Feuerwehrwissen mit guter Stimme geglänzt. Der Pokal ging an die beste Singstar-Mannschaft. Martinroda belegte ganz knapp den zweiten Platz.

Auch zur jahresabschließenden Weihnachtsfeier ging es sportlich zu. Nach gemütlichen Kaffeetrinken
im Feuerwehrhaus zusammen mit dem JRK ging es in die Turnhalle. Durch gute Leistungen bei lustigen Staffelspielen verdienten sich die Jugendlichen ein tollen Feuerwehr-Portmonee als kleines
Weihnachtsgeschenk.

 

2009

Am 25. April startete die Jugend mit dem Sternmarsch in Ichtershausen. Martinroda reiste mit fünf Jugendfeuerwehrmitgliedern an und belegte den 23. Platz von 30 Mannschaften.

Die Freiwillige Feuerwehr Geraberg organisierte am 13. Juni einen Tag der offenen Tür mit einer gemeinsamen Einsatzübung der Jugendfeuerwehren von Elgersburg, Geraberg, Martinroda, Neusiß und Ilmenau-Roda. Ein brennendes Haus wurde in Zusammenarbeit der Jugendlichen erfolgreich gelöscht. Eine Woche später, am 20. Juni, fand im Ilmenauer Schortetal der Kreisjugendfeuerwehrtag statt. Zum Ausgleich für den anstrengenden Wettkampf gab es noch eine Fahrt mit der Schortebahn durchs Grüne. Martinroda belegte diesmal den achten Platz.

Vor der Sommerpause ging es am 24.6. für die Jugendfeuerwehr Martinroda auf die  Rennschlittenbahn nach Ilmenau. Dort gab es eine kurze Einweisung und dann konnte es losgehen. Die Jugendfeuerwehrmitglieder rodelten wie die Weltmeister. Anschließend ging es zum Versprochenen Eis essen. Das hatte der Wehrleiter für einen TopTen Platz zum Jugendfeuerwehrtag versprochen.

Nach einer Sommerpause ging es am 18. September in das Jugendfeuerwehrcamp, diesmal wieder im Geraberger Schullandheim. Noch am Freitagabend ging es auf zu einer Nachtwanderung. Am Samstag früh fuhren die Jugendlichen mit einem Bus nach Ruhla. Dort erwarteten die Jugendfeuerwehren eine steile Sommerrodelbahn und die Miniathür-Ausstellung. Nachmittags fuhr der Bus von dort aus zu der Marienglashöhle, wo eine Führung durch das ehemalige Bergwerk stattfand. Wieder in Geraberg angekommen folgte nach dem Abendbrot ein gemeinsamer Spieleabend. Sonntagmorgen nach dem Frühstück ging es nach einer kurzen Auswertung auch schon wieder nachhause. Ein weiters Wochenende verbrachte die Jugendfeuerwehr Martinroda gemeinsam mit dem Jugendrotkreuz vom 20.-22. November auf der Bergwachthütte in Manebach. Dort war am Samstag Drachen basteln angesagt. Nur das Ausprobieren schlug fehl, da bei wunderschönem Wetter leider der Wind fehlte. Am Nachmittag gab es eine Übungsstunde, wo die Jugendlichen beider Organisationen ihr können den anderen zeigten. Die Jugendfeuerwehr lernte aller hand über Verbände und andere nützliche Erste Hilfe Maßnahmen. Die Jugend des Roten Kreuzes bekamen sichere Transportmöglichkeiten mit der Trage gezeigt und durften einen Feuerlöscher ausprobieren. Am Abend wurde die Bergwachthütte zum Schauplatz von "Wetten, dass…", wo alle mit lustigen und spannenden Wetten ihr Geschick unter beweis stellten.



Der letzte Höhepunkt zum Jahresabschluss am 14. Dezember war eine gemeinsame Weihnachtsfeier mit der Jugendrotkreuz auf der Kegelbahn in Martinroda. Neben leckeren Plätzchen und vielen getroffenen Kegeln gab es zum Schluss eine kleine Weihnachtsüberraschung für jeden. Wer ein Weihnachtlied singen oder ein Gedicht vortragen konnte, bekam ein Wandkalender mit Feuerwehrautos für das Jahr 2010.