Aktuelles

 

Internet, Feuerwehr und Kneipe

Martinroda ist gut aufgestellt, zeigte der Bürgermeister bei einem Rundgang durch den Ort. Tankred Schipanski kritisiert die Telekom.

08. August 2018 / 02:30 Uhr
Andreas Bühl (links) in der Firma von Ilm-Provider in Martinroda. Geschäftsführer Christian Knöfel (4. von links) Foto: Andre Heß

Andreas Bühl (links) in der Firma von Ilm-Provider in Martinroda. Geschäftsführer Christian Knöfel (4. von links) Foto: Andre Heß

Martinroda. Die Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Geratal hat seit dem 3. August wieder eine Kneipe mit der Gaststätte Veronikaberg. Nachdem der alteingesessene Gastwirt Georg Schramm in den Ruhestand ging und sein Nachfolger schnell wieder das Handtuch warf, hat jetzt der Wirt vom Kickelhähnchen aus Geschwenda mit seiner Lebensgefährtin die Geschäfte übernommen.

Im Gebäude befindet sich auch der Internetanbieter Ilm-Provider, dem am Dienstag Landtagsabgeordneter Andreas Bühlauf seiner Sommertour mit dem Bundestagsabgeordneten Tankred Schipanski(beide CDU) einen Besuch abstattete.

Dem Unternehmen gehe es gut, sagte Geschäftsführer Christian Knöfel. Man habe bisher 100 Orte für den schnellen Internetzugang per Funk und später per Glasfaserkabel erschlossen.

Das Unternehmen mit seinen 15 Mitarbeitern mache Jahresumsatz von zwei Millionen Euro und verfüge über eine eigene Ausbautruppe für den Tiefbau. Als Martinroda vor Jahren angeschlossen werden sollte, gab die Gemeinde für den Ausbau einen zinslosen Kredit, da sich zu derzeit noch zu wenig Anschlussnehmer gemeldet hatten, mittlerweile habe man 200.

Schipanski erwähnte, dass die Bundesnetzagentur eine Beschwerdestelle eingerichtet habe, an die sich auch Bürger aus Altenfeld gewendet hätten, da deren Internetanbieter nicht die vereinbarte Netzgeschwindigkeit zur Verfügung stelle. Heftige Kritik übte er an der Telekom, die zu keiner Zusammenarbeit mit den Bürgermeistern bereit sei und auch den kleineren Unternehmen Steine in den Weg lege. „Die Telekom benimmt sich wie die Axt im Wald“, sagt er, hier wolle der Bund jetzt mit neuen Regelungen die Bandagen beim weiteren Breitbandausbau anziehen.

Auch die Feuerwehr war eine Besuchsstation, wo sich 13 Kameraden in der aktiven Wehr befinden. Stolz ist Bürgermeister Günther Hedwig (Freie Wähler) auf die zehn Vereine im Ort, besonders den Fußballverein, der in der Verbandsliga Vizemeister geworden ist.

Quelle: https://ilmenau.thueringer-allgemeine.de/web/ilmenau/André Heß / 08.08.18

Elgersburgs Anschluss an Kläranlage Geraberg gestrichen

Austritt aus der Verwaltungsgemeinschaft macht auch Baugebietsplanung beider Gemeinden im „Silberblick“ überflüssig

08. August 2018 / 02:25 Uhr

Elgersburg soll jetzt doch nicht mehr an die Geraberger Kläranlage angeschlossen werden. Foto: Ralf EhrlichElgersburg soll jetzt doch nicht mehr an die Geraberger Kläranlage angeschlossen werden. Foto: Ralf Ehrlich

Elgersburg. Der Anschluss von Elgersburg an die zentrale Kläranlage Geraberg zur Abwasserentsorgung durch den Wasser- und Abwasserzweckverband Ilmenau (Wavi) ist vom Tisch. Das verkündete Bürgermeister Mario Augner (parteilos) zur Gemeinderatssitzung und erläuterte den Wavi-Beschluss.

Gemäß der EU-Richtlinien lautete der Plan, die Elgersburger Abwässer über den Berg nach Geraberg in die Kläranlage zu pumpen und von dort als sauberes Wasser in Richtung Angelrodafließen zu lassen. Darüber wurden vor Monaten die Elgersburger Bürger informiert. Anfragen, warum man Abwasser bergauf pumpen muss, wo es doch besser wäre, das natürlichen Gefälle zu nutzen und eine ortseigene Kläranlage im Tal zu errichten, wurden damals vom Wavi abschlägig beantwortet.

Mitgliedschaft im Wavi ist ungewiss

Zwischenzeitlich haben sich die Verhältnisse mit Blick auf die Gebietsreform, die auch den Bereich des Verbandes in Geschwenda und Geraberg tangieren, geändert. Aus beiden Gemeinden seien Stimmen zu hören, die nach dem Austritt ihrer Dörfer aus der VG „Geratal“ nun auch den Austritt aus dem Wavi folgen lassen wollen. Gibt es keine vertragliche Regelung zum Verbleib von Geschwenda und Geraberg im Zweckverband, stehe die Geraberger Kläranlage zum Verkauf, weil sie dann nicht mehr zum Einzugsgebiet des Wavi gehört.

Für das Einleiten der Elgersburger Abwässer wäre die Geraberger Anlage mit einem Kostenaufwand von mehr als vier Millionen Euro zu erweitern. Die Planung, das Bewilligen von Fördermitteln und Bauzeit würden so fast drei Jahre dauern.

Den Unwägbarkeiten, ob sich Geraberg und Geschwenda, die in die neue Landgemeinde Geratal gehen wollen, für oder gegen einen Verbleib im Wavi entscheiden, komme man mit der Absage des Geraberger Kläranlagenerweiterungsbaues zuvor. Ein Kläranlageneubau für Elgersburg habe etwa den gleichen Kostenrahmen wie ein Geraberger Erweiterungsbau.

Zwischen den Gemeinden Elgersburg und Geraberg wurde im vorigen Jahr eine Planungsgemeinschaft für die Bauleitplanung zur Erweiterung des Wohngebietes „Silberblick“ gegründet. Aufgrund des Austrittes von Geraberg aus der VG „Geratal“ mache diese Planungsgemeinschaft keinen Sinn mehr, zumal sie bisher nicht tätig wurde. Die Gemeinderäte beschlossen daher, von Elgersburger Seite die Planungsgemeinschaft aufzulösen. Bei Baulandbedarf für Elgersburger Grundstücksinteressenten würde die Gemeinde eine Bauleitplanung in Eigenregie organisieren, so Bürgermeister Augner.

Qulle: https://ilmenau.thueringer-allgemeine.de/web/ilmenau/Karl-Heinz Veit 08.08.18

Thüringer Landespokal 2018 – Wer spielt gegen wen?

Auch in der Saison 2018/19 wird um den Thüringen Pokal gespielt. (Archivfoto)Auch in der Saison 2018/19 wird um den Thüringen Pokal gespielt. (Archivfoto)Bildergebnis für thüringen Pokal

Auch in der Saison 2018/19 wird um den Thüringen Pokal gespielt. (Archivfoto)

Foto: Imago

mwa

07.08.2018, 08:02 Uhr

Am Montagabend hat der Thüringer Fußballverband (TFV) die erste Runde des Thüringer Landespokals ausgelost. Regionalligist FC Rot-Weiß Erfurt muss beim FSV Grün-Weiß Stadtroda antreten, Drittligist und Titelverteidiger Carl Zeiss Jena wird erst in der zweiten Runde in den Wettbewerb einsteigen.

Rot-Weiß Erfurt muss nach Stadtroda

Für die Kleinstadt südwestlich von Jena dürfte die Partie gegen Rot-Weiß Erfurt das Spiel des Jahres sein. Auch die anderen Regionalligisten, Wacker Nordhausen und der ZFC Meuselwitz müssen in der ersten Runde ran. Die Nordthüringer spielen bei der SV Eintracht Camburg (Saale-Holzland-Kreis), der ZFC reist zur SV Germania Wüstheuterode (Kreis Eichsfeld). Die Partien finden am Wochenende des 18. August statt. Die zeitgenauen Ansetzungen folgen später.

Thüringen Pokal 2018 – die erste Runde im Überblick:

Auszug:
SpVgg Geratal – FSV Martinroda

Quelle: https://www.thueringen24.de/erfurt/article215028133/Thueringer-Landespokal-2018-Wer-spielt-gegen-wen.html

Ilmenau erlebt gegen Martinroda ein fast zweistelliges Testspiel-Debakel

Mit einer Galavorstellung hat Fußball-Thüringenligist FSV Martinroda sein Testspiel im Ilmenauer Hammergrund erledigt. Mit 9:1 deklassierte der Vizemeister von Thüringens höchster Spielklasse die runderneuerte Germania und ließ den Landesklässler dabei ...

03. August 2018 / 02:01 Uhr

Mit einer Galavorstellung hat Fußball-Thüringenligist FSV Martinroda sein Testspiel im Ilmenauer Hammergrund erledigt. Mit 9:1 deklassierte der Vizemeister von Thüringenshöchster Spielklasse die runderneuerte Germania und ließ den Landesklässler dabei ein ums andere Mal alt aussehen. Vor allem Flügelflitzer Serdar Suliman war kaum zu bremsen und traf dreimal (hier bei einem seiner Treffer). Dasselbe gelang auch Rudi Müller. Tom Nowak, Jonas Scholl und der schon in der gesamten Vorbereitung überragende Benjamin Hertel erzielten die weiteren Tore für den FSV. Für Ilmenau traf Philipp Skotnicki. Schon morgen (15 Uhr) ist Martinroda zu einem weiteren Testspiel bei der U19 des FC Rot-Weiß Erfurt zu Gast. Die Germanen müssen sich indes zur gleichen Zeit in der Qualifikationsrunde des Thüringenpokals beim Hainaer SV beweisen. Foto: Andreas Heckel

Quelle: https://arnstadt.thueringer-allgemeine.de/web/lokal/TA / 03.08.18

Kontakt zu Geraberg steht noch aus

Wasser- und Abwasserzweckverband will Investitionen minimieren, da der Bürgermeister offensichtlich keine Zusammenarbeit mehr wünscht

31. Juli 2018 / 02:01 Uhr
Die neue Ilmenauer Kläranlage sah sich im März der Bauausschuss an. Ursprünglich war die Einweihung vor dem Sommer geplant. Archiv-Foto: André Heß

Die neue Ilmenauer Kläranlage sah sich im März der Bauausschuss an. Ursprünglich war die Einweihung vor dem Sommer geplant. Archiv-Foto: André Heß

Ilmenau. Die Gebietsreform, die in Ilmenauvollzogen worden ist, bringt auch für den Wasser- und Abwasserzweckverband Ilmenau(Wavi) Veränderungen mit sich. In einer Verbandsversammlung am Montag wurden die Mitglieder des Verbandsausschusses neu berufen.

Es handelt sich um die bisherigen acht, nur sind drei ehemalige Bürgermeister aus Gehren, Langewiesen und Wolfsberg jetzt berufene Bürger. Zusätzlich wurde IlmenausBauamtsleiter Thomas Schäfer als berufener Bürger in das Gremium aufgenommen, das die Verbandsversammlungen vorbereitet. Der Ausschuss besteht zudem aus Vorsitzenden und Stellvertreter des Verbandes. Ex-Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber wird bis zur Neuwahl den Posten des Verbandsvorsitzenden weiter begleiten, sagte er in der Versammlung.

Er kündigte den Bürgermeistern eine Beratung mit den Bürgermeistern im Geratal an, wo es um deren Verbleib im Zweckverband gehen soll. Da sich die beiden Verwaltungsgemeinschaften derzeit umstrukturieren, sei besonders die Zukunft von Geraberg ungewiss, das in die Landgemeinde Geratal eintreten will.

Der Verband habe keinen Kontakt zum Bürgermeister, bedauerte Wavi-Geschäftsleiter Jürgen Thurmann. Um aber Investitionen für die nächsten Jahre planen zu können, müsse man Klarheit haben, wie sich Geraberg verhält. Werde man die nicht bekommen, wolle man Gerabergs Investitionen auf ein Minimum herunter fahren, sagte Thurmann. Damit liege auch das Vorhaben, Elgersburg an die Kläranlage Geraberg anzuschließen, derzeit auf Eis. Die Gemeinden Angelroda, Geschwenda, Elgersburg, Martinroda und der VG Großbreitenbach wollen weiter im Verband bleiben, ergab eine Abfrage.

Keine Probleme soll es wegen der Hitze mit dem Trinkwasserangebot geben, hieß es. Die neue Kläranlage in Ilmenau für 18 Millionen Euro ist komplett in Betrieb und wird am 21. September feierlich eingeweiht, am 22. September gibt es auf dem Gelände einen Tag der offenen Tür.

https://ilmenau.thueringer-allgemeine.de/web/ilmenau/André Heß / 31.07.18

Waldbrandgefahr

der ThüringenForst veröffentlicht die aktuellen Waldbrandstufen im Ilm-Kreis.

Aus diesem Grund weisen wir Sie auf die Richtlinien des ThüringenForst (siehe Link) hin und bitten um Beachtung!

https://www.thueringenforst.de/aktuelles-medien/waldbrandgefahrenstufenkarte/

 

Landratsamt Ilm-Kreis

Umweltamt                                                                                                   05.07.2018 

Mitteilung der unteren Wasserbehörde an alle Gemeinden des Ilm-Kreises

Allgemeinverfügung für den Ilm-Kreis 

Zeitweilige Untersagung der Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern

Die untere Wasserbehörde gibt bekannt, dass aufgrund der geringen Wasserführung der Flüsse und Bäche die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern mittels Pumpen oder mittels Schläuchen unter Ausnutzung des natürlichen Gefälles derzeit nicht zulässig ist.

Von dem Verbot der Wasserentnahme ist lediglich das Schöpfen mit Handgefäßen ausgenommen, das gemäß § 37 des Thüringer Wassergesetzes dem Allgemeingebrauch unterliegt. 

Dieses Verbot begründet sich wie folgt:

Das Niederschlagsdefizit der vergangenen Monate hat in den Oberflächengewässern des Ilm-Kreises zu sehr geringen Wasserständen und Abflüssen geführt.

Die Wasserführung liegt derzeit flächendeckend  unterhalb des langjährigen mittleren Niedrigwasserabflusses für den Monat Juli  (s. auch Fließgewässerpegel des Landes Thüringen; www.tlug-jena.de).

Die derzeitigen Abflüsse entsprechen in etwa dem ökologisch notwendigen Mindestabfluss (§ 33 Wasserhaushaltsgesetz).

Eine Entspannung der Situation durch ergiebige Niederschläge ist vorerst nicht zu erwarten.

Eine Mindestwasserführung in den Fließgewässern ist erforderlich, um die Funktions- und Leistungsfähigkeit der Gewässer als Bestandteil des Naturhaushaltes und als Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu erhalten. Dementsprechend wurden alle Erlaubnisse für die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern mit der Nebenbestimmung versehen, dass die Entnahme unterhalb eines bestimmten Mindestabflusses nicht mehr gestattet ist.

Derzeit sind aufgrund der niedrigen Wasserstände im gesamten Ilm-Kreis derartig geringe Abflussmengen zu verzeichnen, dass die in den Bescheiden vorgegebenen Mindestabflüsse flächendeckend nicht mehr gegeben sind. Gemäß § 100 Abs. 1 Wasserhaushaltsgesetz hat die Untere Wasserbehörde Maßnahmen zu ergreifen, um zusätzliche Gewässerbeeinträchtigungen durch Wasserentnahmen zu verhindern.

Sobald die Abflussbedingungen erlaubnispflichtige Wasserentnahmen wieder zulassen, wird die untere Wasserbehörde unverzüglich darüber informieren.

Die untere Wasserbehörde weist in diesem Zusammenhang auch nochmals darauf hin, dass eine Wasserentnahme aus Oberflächengewässern gemäß § 9 Abs. 1 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) eine Benutzung darstellt, welche entsprechend § 8 Abs. 1 WHG erlaubnispflichtig ist. Hiervon ausgenommen ist, wie eingangs ausgeführt, lediglich das Schöpfen mit Handgefäßen.

Das Entnehmen von Wasser mit Pumpen bzw. mittels Schläuchen unter Ausnutzung des natürlichen Gefälles ohne wasserrechtliche Erlaubnis stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit Bußgeld geahndet werden.

Zuwiderhandlungen gegen die erlassene Allgemeinverfügung gelten ebenfalls als Ordnungswidrigkeit gemäß § 103 Abs. 1 WHG und werden entsprechend geahndet.

Für Rückfragen stehen die Mitarbeiter der unteren Wasserbehörde unter

Tel.: 03628 738-680 oder 03628 738-685 zur Verfügung.

 

Baubeginn für Radweg im Geratal

Für 65 000 Euro wird ein weiterer Abschnitt für die Thüringer Waldrandroute geschaffen. Strecke soll 2019 befahrbar sein

10. April 2018 / 22:07 Uhr
Im letzten Herbst testeten Ilm-Kreis-Fahrradbeauftragte Katharina Cherubim, Ilmenaus Fahrradbeauftragter a.D. Volker Fölsche, Volker Machleidt vom WSV Ilmenau, Beigeordneter Eckhard Bauerschmidt und Thea Vollmer vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub aus Arnstadt den neuen Abschnitt bei Pennewitz. Foto: Arne Martius

Im letzten Herbst testeten Ilm-Kreis-Fahrradbeauftragte Katharina Cherubim, Ilmenaus Fahrradbeauftragter a.D. Volker Fölsche, Volker Machleidt vom WSV Ilmenau, Beigeordneter Eckhard Bauerschmidt und Thea Vollmer vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub aus Arnstadt den neuen Abschnitt bei Pennewitz. Foto: Arne Martius

Geraberg. Im Geraberger Ortsteil Arlesbergwurde am Montag mit den Arbeiten für einen weiteren Abschnitt der Thüringer Waldrandroute begonnen. Der Radweg soll künftig auf einer Länge von rund 125 Kilometern von Saalfeld nach Eisenach führen und ist als Alternative zum Rennsteigradweg im Süden und der Thüringer Städtekette im Norden des Freistaats gedacht. Durch den Ilm-Kreis verlaufen 30 Kilometer Strecke.

Nachdem im vergangenen Jahr bereits ein innerörtlicher Abschnitt in Gehren sowie die Anbindung zwischen Jesuborn und Pennewitz fertiggestellt wurden, wird die Route nun im Geratal ausgebaut. Der Radweg verläuft zwischen Geraberg und Gräfenroda zum Teil auf Forstwegen. Die Oberfläche des gestern begonnenen 700 Meter langen Zwischenstücks besteht aus einer wassergebundenen Schotterdecke, sagte der ehrenamtliche Beigeordnete des Ilm-Kreises, Eckhard Bauerschmidt (Die Linke). Die Kosten für den Abschnitt betragen 65 000 Euro.

Am Ausbau der Thüringer Waldrandroute beteiligt sich das Land mit einer Förderung von 90 Prozent für den reinen Radweg. Überall dort, wo die Strecke auf landwirtschaftlichen Wegen verläuft, werden 65 Prozent der Kosten übernommen.

Die Strecke der Waldrandroute verläuft ab der Gemarkungsgrenze von Pennewitz zu Königsee über Gehren, wo bis nach Ilmenau der Rennsteig-Ilmtal-Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse genutzt wird. In Ilmenau führt die Route weiter bis in den Ortsteil Roda. Von dort aus führt die Route durch das Moortal nach Elgersburg, wo sie bis Geraberg auf dem vorhandenen Gera-Radweg verläuft.

Neben dem am Montag begonnenen Abschnitt ist laut Eckhard Bauerschmidt in diesem Jahr noch ein weiterer Baustein in Frankenhain geplant. Der Anschluss nach Crawinkelund damit zum Nachbarkreis Gotha ist für das kommende Jahr vorgesehen. 2019 soll auch die gesamte Strecke befahrbar sein.

Die Gesamtkosten für die Thüringer Waldrandroute von Saalfeld nach Eisenachbetragen rund drei Millionen Euro.

Quelle: http://ilmenau.thueringer-allgemeine.de/web/ilmenau/Arne Martius / 10.04.18

 

Hinweis über die Fälligkeiten der Grundsteuern

Die Fälligkeiten die Grundsteuern für das Jahr 2018 sind jeweils am 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11.

Quelle: Geratalanzeiger vom 12.01.2018