01.07.2026

Stadtradeln im Ilm-Kreis: 7,9 Mal die Erde umrundet

318.026 Kilometer (2025: 331.796 Kilometer) haben 1.884 (2024: 1.778) Bürgerinnen und Bürger, Kinder und Jugendliche in diesem Jahr beim Stadtradeln erradelt und damit ihren ganz persönlichen Beitrag für Gesundheit, Lebensqualität und Klimaschutz im Ilm-Kreis geleistet. Das entspricht im Zeitraum des Stadtradelns einer CO2-Einsparung von 52 (2025: 54 Tonnen) und 7,9 Erdumrundungen. 

Landrätin Petra Enders zeichnete am 30. Juni 2026 gemeinsam mit Arnstadts Bürgermeister Frank Spilling, Eckhard Bauerschmidt, 1. Beigeordneter der Stadt Ilmenau, und Dirk Schreiber, Ehrenamtlicher Beigeordneter der Stadt Stadtilm, die Sieger des Stadtradelns 2026 im Rathaussaal Stadtilm aus.

Sie lobte nicht nur die Radfahrerinnen und Radfahrer für ihre beeindruckende Kilometerleistung, sondern würdigte auch das Engagement der Städte Arnstadt, Ilmenau und Stadtilm, die sich im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Thüringen e. V. (AGFK) intensiv für eine gute Radstruktur in ihren Kommunen einsetzen.

Gleichzeitig warb sie um eine aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger für die Neukonzeption des Radverkehrskonzeptes des Ilm-Kreises, das sich gerade in Überarbeitung befindet.

Literarisch umrahmt wurde der Abend von Skog Ogvann aus Leipzig, der in bester Poetry-Slam-Manier eigene satirische Texte rund ums Radfahren vortrug.

Team-Ergebnis absolut

km

kg CO²

 

Gold

N3 Sportverein e.V.

9.196,4

1.508,2

Silber

ADFC Ilm-Kreis

8.495,1

1.393,2

Bronze

Martinroda

5.580,4

915,2

4. Platz

FitforFire - Feuerwehr Stadtilm

4.048,3

663,9

5. Platz

WinterSportVerein Ilmenau 1908 e.V.

3.402,9

558,1

6. Platz

Triple-S+

2.760,5

452,7

Fahrradaktivstes Team mit den meisten km pro Teilnehmer

     

Gold

stromlos(fair)treter

893,5

293,1

Silber

ADFC Ilm-Kreis

530,9

1.393,2

Bronze

MorgenstundHatBockZuBiken

445,3

292,1

4. Platz

Triple-S+

345,1

452,7

5. Platz

TechnoTeam

312,3

204,8

6. Platz

FitforFire - Feuerwehr Stadtilm

311,4

663,9

Im Anschluss erfolgte die Auszeichnung der Sonderpreise für die Städte durch die jeweiligen Bürgermeister. In dieser Kategorie wurden die größten Teams (ohne Unternehmen und Schulen) ausgezeichnet haben.

Der Sonderpreis der Stadt Arnstadt, überreicht durch Bürgermeister Frank Spilling, ging an den N3 Sportverein e.V. Hier radelten 50 Aktive mit. Der WinterSportVerein Ilmenau 1908 e. V. mit 25 Aktiven wurde von Eckhard Bauerschmidt mit dem Sonderpreis der Stadt Ilmenau ausgezeichnet.

Das 13-köpfige Team von FitforFire Feuerwehr Stadtilm kann sich über den Sonderpreis der Stadt Stadtilm freuen, den der Ehrenamtliche Beigeordnete Dirk Schreiber übergab.

Unternehmensradeln 2026

Auch die Erfolge im Unternehmensradeln können sich sehen lassen. In diesem Jahr haben sich 35 Unternehmen beteiligt und insgesamt 105.351,8 Kilometer erradelt, was 217 Kilometern pro Teilnehmer entspricht (483 Teilnehmer).

Wertung der Unternehmen ü 100 Mitarbeiter

km gesamt

km/TN

 TN

Co²

 

Gold

Technische Universität Ilmenau (ü100)  Ilmenau

25.449,5

267,9

95

4.173,7

Silber

BNARadteam (ü100) Ilmenau

7.302,8

197,4

37

1.197,7

Bronze

Voigt Systemtechnik GmbH (ü100)  Großbreitenbach

6.903,8

493,1

14

1.132,2

Wertung der Unternehmen 30 - 100 Mitarbeiter

         

Gold

LLT Applikation (30-100)  Ilmenau

5.664,5

314,7

18,0

929,0

Silber

2-Radhaus Allianz Hiersche (30-100) Stadtilm

5.191,7

148,3

35,0

851,4

Bronze

IMMS (30-100) Ilmenau

3.696,1

217,4

17,0

606,2

Wertung der Unternehmen u 30 Mitarbeiter

         

Gold

Malteser Hilfsdienst e.V. Arnstadt (u30)  Arnstadt

6.383,9

912,0

7

1.047,0

Silber

Sonnenblume (u30)  Ilmenau

3.225,3

215,0

15

528,9

Bronze

medis GmbH (u30)  Ilmenau

3.007,8

429,7

7

493,3

 

Die Sieger der Kategorie Team absolut wurden von Landrätin Petra Enders, Arnstadt Bürgermeister Frank Spilling, Eckhard Bauerschmidt, Erster Beigeordneter Stadt Ilmenau, und Dirk Schreiber, Ehrenamtlicher Beigeordneter der Stadt Stadtilm, ausgezeichnet.

  1. i. S. d. P. Anke Roeder-Eckert, Büro Landrätin

Quelle: https://www.ilm-kreis.de/index.php?object=tx,2778.5&ModID=7&FID=2778.48338.1

 

Ilm-Kreis: Vier Möglichkeiten, für Schüler in den Ferien mobil zu sein

Ilm-Kreis. Im Ilm-Kreis gibt es für Schüler in den Sommerferien verschiedene Möglichkeiten, im Linienverkehr mobil zu sein. Welche das sind?

Von Maik Ehrlich, Lokalreporter im Ilmkreis
02.07.2026, 07:00 Uhr

 

Ein Linienbus der 350 verlässt Ichtershausen Richtung Erfurt. Die Linie 350 verbindet Arnstadt mit der Landeshauptstadt und wird sehr gut von den Fahrgästen genutzt.
© Archiv | Maik Ehrlich

Zwischen dem letzten Schultag des alten Schuljahres am 3. Juli und dem ersten Schultag des neuen Schuljahres am 17. August haben Kinder und Jugendliche im Ilm-Kreis vier Möglichkeiten, selbstständig mit Linienverkehren mobil zu sein. Möglichkeit eins: Der Ilm-Kreis bietet ab Juli ein Kinder- und Jugendticket auf Basis des Deutschlandtickets an.

Für Schüler kostet es 34 Euro pro Monat und gilt über die Ferien hinaus bis zum Jahresende. Die Preisdifferenz in Höhe von 29 Euro pro Monat übernimmt der Ilm-Kreis und nutzt dafür ohne Eigenmittel Fördermittel vom Freistaat Thüringen. Die Kinder und Jugendlichen können mit diesem subventionierten Deutschlandticket Bus und Bahn deutschlandweit nutzen, wie mit einem normalen Deutschlandticket.

Schüler-Ferien-Ticket im Ilm-Kreis anerkannt

Der Verein Bus und Bahn Thüringen und der Verkehrsverbund Mittelthüringen bieten mit mehr als 40 Thüringer Verkehrsunternehmen das Schüler-Ferien-Ticket (SFT) in zwei unterschiedlichen Varianten an. Beide Varianten gelten vom 4. Juli bis zum 16. August. Das normale SFT kostet 32 Euro. Damit können Schüler in ganz Thüringen Bus, Bahn und Straßenbahn nutzen.

Das SFT-Mini kostet 16 Euro und ermöglicht Schülern, während der Ferien mit dem Bus in vielen Regionen in Thüringen unterwegs zu sein. Im Ilm-Kreis werden beide Varianten des SFT anerkannt und verkauft, wie Sarah Höring, Geschäftsführerin IOV Omnibusverkehr Ilmenau, bestätigt.

Mit dem SFT-Mini-Ticket können Schüler aus dem Ilm-Kreis bis auf wenige Ausnahmen zum Beispiel in den Nachbarlandkreisen Gotha, Saalfeld-Rudolstadt und Weimarer Land sowie in Erfurt oder Suhl mobil sein. Weitere Informationen zum SFT und zum SFT-Mini gibt es im Internet unter: www.sft-thüringen.de.

Interessant ist die Preisentwicklung beim Schüler-Ferien-Ticket. Vor 10 Jahren kostete das normale SFT 24 Euro und das SFT-Mini 12 Euro. Der aktuelle Preis für SFT und SFT-Mini ist damit moderat angestiegen. Zum Vergleich: Im Jahr 2016 hat der Liter Diesel im Bundesdurchschnitt 1,072 Euro gekostet. Laut Statista liegt der Bundesdurchschnitt beim Dieselpreis in diesem Jahr für die Monate Januar bis Mai bei 1,9677 Euro pro Liter.

Und dann gibt es noch eine vierte Variante, in den Ferien mit Linienverkehren mobil zu sein: Sie betrifft allerdings nur die Schüler im Ilm-Kreis, die als Fahrschüler nach dem Schulgesetz anerkannt sind: Das Deutschlandticket, das sie für das Erreichen der Bildungseinrichtung vom Landkreis kostenlos zur Verfügung haben, gilt auch über die Ferienmonate. Da es in diesen Sommerferien keinen kompletten Ferienmonat gibt, läuft dieses Deutschlandticket für die Fahrschüler durch.

Quelle: https://www.thueringer-allgemeine.de/lokales/ilm-kreis/article412445486/ilm-kreis-vier-moeglichkeiten-fuer-schueler-in-den-ferien-mobil-zu-sein.html

 

Nach Elternprotest im Ilm-Kreis: Nachbesserung beim Kinder- und Jugendticket

Ilm-Kreis. Ab 1. Juli bis zum Jahresende können Schülerinnen und Schüler ein deutschlandweit geltendes 34-Euro-Ticket in Bussen und Bahnen nutzen.

Von Britt Mandler, Stv. Leiter/in Lokalredaktion im Ilmkreis
28.06.2026, 11:00 Uhr

Deutlich vergünstigte Deutschlandtickets sollen ab 1. Juli Jungen und Mädchen im Ilm-Kreis nutzen können.
© DPA Images | Boris Roessler

Für 34 Euro im Monat Bus und Bahn fahren – diese Möglichkeit haben ab dem 1. Juli bis zum Jahresende alle Schülerinnen und Schüler des Ilm-Kreises. Denn für sie führt der Kreis ein Kinder- und Jugendticket auf Basis des Deutschlandtickets ein. Die Preisdifferenz in Höhe von 29 Euro wird aus Klimaschutzmitteln gezahlt.

Ganz so reibungslos verlief die Einführung des Tickets allerdings nicht. Denn vor wenigen Tagen erlebten die Eltern zahlreicher Kinder, die Schulen in freier Trägerschaft besuchen, beim Besuch in den Servicecentern des IKV eine herbe Enttäuschung. Für ihre Kinder, so hieß es, gelte das Angebot nicht.

Daraufhin hagelte es eine Reihe von Beschwerden gegen die Ungleichbehandlung von Schülerinnen und Schülern im Ilm-Kreis. Eine Kritik, die nicht ungehört blieb. Der ÖPNV-Beirat nahm sich des Themas an und besserte nach, sodass nun alle Kinder und Jugendlichen das vergünstigte Ticket erwerben können, unabhängig davon, ob sie eine staatliche oder eine private Schule besuchen.

Quelle: https://www.thueringer-allgemeine.de/lokales/ilm-kreis/article412404162/nach-elternprotest-im-ilm-kreis-nachbesserung-beim-kinder-und-jugendticket.html